Review

"Freitag der 13." ist ein Kultfilm, aber mit Sicherheit kein Meilenstein in der Filmgeschichte. Immerhin war dieser Streifen der erste Film in welchem man sehr blutige Tote bestaunen durfte (Axt im Kopf, Pfeil durch Hals aufgeschnittene Kehlen, Enthauptung). Heute wirken diese Szenen sicher etwas Laienhaft, aber für die damalige Zeit, waren die Effekte grauenerregend und einmalig.

In diesem Film ist Jason noch nicht der Mörder (wissen wir spätestens seit "Scream"), was einige Zuschauer wohl auch stört. Andererseits würde Jason ohne diesen Film überhaupt nicht existieren und wenn man die Filme chronologisch sieht, stört diese Tatsache auch nicht.

Bekannt ist auch die Musikuntermalung, jedoch kennen wohl viele deren Bedeutung nicht. Hier werden zwar nur einige Töne im Echo gesprochen (Ki für Kill her und Ma für Mami), aber so ist man sich der ständigen Bedrohung immer bewusst.

Die Schauspieler (unter anderem auch Kevin Bacon) sind hier noch in den Kinderschuhen, das merkt man ihnen auch an. Ebenso ist die Geschichte nur ein Abklatsch von Halloween, halt nur um einiges blutiger inszeniert. Die Handlung lässt sich am Besten so beschreiben: Hast du Sex dann stirbst du, beziehungsweise gegen Ende: blonde Frau läuft schreiend weg.

An einigen Stellen im Film zieht sich die Geschichte leider durch ziemlich unnötige Passagen. Trotzdem bietet "Freitag der 13." immer noch spannende Unterhaltung und ist schon allein wegen des Kultfaktors einen Blick wert. Immerhin versteht dann das Ende die Zuschauer noch einmal richtig zu schocken. Kein schlechter Film, aber auch nichts außergewöhnliches, daher gute 5 Punkte.

Details
Ähnliche Filme