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Die junge Christie Parson, deren Vater vor einigen Monaten unter merkwürdigen Umständen im heimischen Swimming Pool ertrunken ist, sieht sich mit einer unheimlichen Gestalt konfrontiert, die des nachts mit schwarzem Cape und Maske um ihr Haus schleicht. Das alles scheint was mit dem Besitzer des örtlichen Bestattungsunternehmens zu tun zu haben, der wie's aussieht heimlich auch mal schwarze Messen feiert und Seancen abhält... Eine hybride Mischung aus damals angesagtem Teenie-Slasher und altmodisch anmutendem Kutten-Horror, der eigentlich eher so zehn, fünfzehn Jahre vorher en vogue gewesen ist. "Hall of Death - Die Todeshalle" bleibt aus mehreren Gründen dennoch ein bemerkenswertes Filmchen: Zum einen ist es nach "Graduation Day" und "Pieces - Stunden des Wahnsinns" der dritte früh80er-Schlitzerstreifen mit Christopher George (und von den Genannten auch der beste). Zweitens markiert er einen frühen Leinwand-Auftritt von Bill Paxton, und es ist ja immer amüsant, in solchen Filmchen nach bekannten Gesichtern Ausschau zu halten, die es später zu echtem Star-Ruhm gebracht haben (Brad Pitt, George Clooney und Kevin Costner, zu euch komm' ich auch noch!). Und drittens schafft das Ding simultan den schwierigen Spagat zwischen trashigem Cheese-Fest und ernsthaft atmosphärischem Horrorfilm, ohne dass der Streifen über die volle Distanz jemals komplett zur einen oder anderen Seite kippen würde (die prima Kameraarbeit von Gary Graver hat da großen Anteil dran). Sieht man nicht oft. Muss man händeln können.

6/10

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