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Blechkopf Meister Shredder wacht auf der Müllkippe auf und sinnt auf Rache. Dafür klaut er aus dem städtische Atomkraftwerk radioaktiven Glibber und züchtet sich aus den zwei bösartigsten Tieren, die es gibt, nämlich einer Schnappschildkröte und einem Wolf, zwei kräftige Gefolgsleute, die den wandelnden Dosenöffner auf seinem Streitzug gegen die Turtles unterstützen...

"Ich liebe es eine Schildkröte zu sein."

TURTLES II - nicht mehr ganz so toll wie der erste Teil, aber natürlich immer noch "voll sahnig". Latexfetischisten kommen immer noch derbe auf ihre Kosten. Und das nicht nur wegen den grünen Nunchaku schwingenden Laubfröschen, sondern auch dank Tokka and Rahzar. Was ist eigentlich aus Bebop und Rocksteady geworden!? Hat für die das Budget nicht gereicht!? Ein kesser Pizzalieferant und Jackie-Chan-Verschnitt unterstützt die Turtles in Handkantenaction. Die Fights sind noch deutlicher Klamauk als in Teil 1 und durchzogen von Sprüchen, wie sie selbst Bud Spencer und Terence Hill zu peinlich wären. "Leichter als gegen Ölsardinen zu kämpfen!" "Hey, spielt ihr zwei nicht in der Lindenstrasse mit?" Brrr! Schlimmer als eine Pizza mit Anchovis! Obwohl die Story dünn ist wie Esspapier macht der Streifen Spaß. Allein schon wegen dem Gastauftritt des besten Rappers der Menschheitsgeschichte und darüber hinaus: Vanilla Ice. Er zappelt sich bei seinem "Go Ninja Go Ninja Go!"-Rap ordentlich einen ab. Dass er für die Rolle keinen Oscar bekommen hat, ist der Beweis für die Korruptheit Hollywoods.

Shredder: "(...) Wenn es soweit ist, werdet ihr mich Meister nennen."
Rahzar: "Mm... mm... mm..."
Tokka: "Mama?"
Rahzar: "AH, MAMA!"

Fazit:
"...immer auf der Lauer. Und immer etwas schlauer. Hähähähä!" (Frank Zander)

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