Diesmal killt Bronson in Mittelamerika. Das isses dann auch an Novitäten.
Wieder einmal ist die Selbstjustizmasche als Variante in Funktion, weil ein Freund und Kollege von Charlie von einem fiesen Möpp zu Tode gefoltert wurde. Alsbald brachte dieser sich in irgendeiner streng kontrollierten Bananenrepublik in Sicherheit, wo ihn Bronson in disguise aufstöbert und dank der lebensmüden Mithilfe revolutionsfreundlicher Kerlichen mitsamt Kumpane in die nächste Welt befördert.
Spannend ist dieser Streifen allenfalls, wenn Bronson durch das südliche Land stolpert und Helfer sucht, während er und seine Mission bitte unbekannt und unerkannt bleiben sollen. Hier zieht der Film genug Suspense aus den nötigen Versteckspielen und Verfolgungsjagden, die für die Bösen natürlich am Ende immer arg schlimm enden.
Für das unterdrückte Volk gibt's schließlich sogar noch Rache an einem perfiden Menschenschlächter, womit die Opfer es dem neuen Mengele mal so richtig zeigen dürfen, während unser "Held" die Puste mal wegstecken darf.
Das ist wenigstens alles recht solide inszeniert, auch wenn das B-Movie überdeutlich an allen Ecken und Enden rauslugt. Angedenk aber der tausendfachen Actiongülle der heutigen Zeit hat dieser kleine Film fast sowas wie Qualität. (5/10...B-Punkte).