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Machine Gun Kelly (Charles Bronson) ist der Anführer einer Gangsterbande, doch bei einem Banküberfall geht etwas schief, da Kelly unter Panikattacken leidet, in denen er sich mit seinem Tod konfrontiert sieht.
Daraufhin wenden sich seine Kollegen gegen ihn und er kann sich nur noch auf seine Freundin und Kollegin Florence verlassen. Zusammen mit ihr entführt er die Tochter eines reichen Industriellen um Lösegeld zu erpressen.
Es treten jedoch Komplikationen auf und der Coup droht zu scheitern. 

In diesem Film hatte Charles Bronson seine erste Hauptrolle und überzeugt als skrupelloser unsümpatischer Gangsterboss, der keine Gnade kennt und sich nichts gefallen lässt.
Der Film ist für sein Alter erstaunlich flott inszeniert sodass er pausenlos unterhält. Action gibt es leider keine denn der Film legt den Schwerpunkt eher auf die internen Spannungen in der Beziehung zwischen Kelly und Florence sowie den Gangsterkollegen. Aber keine Sorge hier wurde keine Liebesschnulze untergebracht. Es wird gezeigt, wie Kelly durch seine Rücksichtslosigkeit und  Unzuverlässlichgkeit auch aufgrund seiner ab und zu auftretenden Panikattacken, von den ehemaligen Kollegen hintergangen wird und sich schließlich auf niemanden mehr verlassen kann.

In jedem Fall ist das ein wirklich unterhaltsamer Gangsterfilm in dem Bronson seine erste Hauptrolle hatte und allein deswegen für Fans absolut sehenswert ist. Auch das Alter des Films werte ich positiv, denn das gibt dem Film einen gewissen Charme, zugleich ist der Film so gut inszeniert, dass er selbst nach heutigen Sehgewohnheiten als unterhaltsam empfunden wird.

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