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Ein verrückter Wissenschaftler ist im Besitz eines lebenden Kopfes und pumpt den via Blasebalg mal eben ordentlich auf.


Das klingt völlig bescheuert und ist es auch. Aber bedenkt man, dass der Film aus dem Jahr 1901 stammt, aktuell also 125 (Einhundertfünfundzwanzig) Jahre auf der Glatze hat, ist das bemerkenswert genial getrickst. Da ich von sowas keinen Schimmer habe, vermute ich mal eine clever getimte Doppelbelichtung, sicherlich wird es aber aus heutiger Sicht eine sehr simple, damals aber innovative Technik gewesen sein.

Und bedenkt man, wie wenig vertraut die Menschen 1901 mit bewegten Bildern waren, muss ein sich vergrößernder Kopf ohne Körper irgendwo zwischen faszinierend und erschreckend gewesen sein.

Inhaltlich hat der Film darüberhinaus herzlich wenig zu bieten, die etwa 2 Minuten Laufzeit sind aber auch so kurz, dass da nicht der Hauch von Langeweile aufkommen kann. Im Gegenteil, das Dingen macht einfach ganz viel Spaß und hat auch vermutlich den ersten explodierenden Kopf der Filmgeschichte in petto, auch wenn das freilich gänzlich anders ausschaut, als genau 80 Jahre später bei Scanners.

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