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Bernd das Brot ist zurück! Nachdem er und seine Freunde, im ersten Streifen, Robin Hood derbe durch den Kakao gezogen haben, muss in seinem zweiten "Spielfilm" nun eine weitere große Literaturfigur dran glauben: Harry Potter. Und das natürlich im typischen, griesgrämigen Bernd das Brot-Stil. Logisch, dass das wieder zum schreien komisch ist!

"Berndi Broter und der Kasten der Katastrophen" ist eine wirklich zum brüllen komische Satire auf alles was mit Harry Potter und seiner Welt in Verbindung gebracht werden kann. Da hätten wir die Ankunft der Briefe aus Hogwarts bzw. Blockharz, das Kaufen des Zauberstabs, der sprechende Hut und natürlich den Bösewicht, des Namen man nicht aussprechen darf oder es hier eigentlich auch gar nicht kann. Alles wird munter und mit Bravour durch den Kakao gezogen, so dass es nur so eine Freude ist.

Die Gags und Jokes sind natürlich wieder allesamt Bernd-Like. Natürlich will unser Kastenbrot mit allem wieder nichts zu tun haben und stolpert dabei aber von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Mit seinen typischen Kommentaren treibt er einem damit wieder die Tränen in die Augen, vor Lachen.

Die Inszenierung und die Kulissen sind auch hier wieder recht stimmig und Sorgfältig ausgefallen. Vor allem das Kostüm von Professors Dumdidum sieht mindestens genauso gut aus, wie das des "echten" Schuldirektors "Dumpledore"! Die eingebauten Spezial Effekte können sich sehen lassen, auch wenn sie natürlich keine Bäume ausreisen. Nur die, durch Pappe und Kleber enstandenen, Außenaufnahmen des Schlosses verraten mal wieder, das wir hier nicht mehr haben, als einen kleinen Film von einem Kindersender. Aber nun gut!

Was die Schauspieler betrifft sind dieses mal nur 2 menschliche Darsteller zu verzeichnen. Norman Cöster, der auch schon bei Chili TV viele durchgeknallte Rollen gespielt hat, stellt die Rolle des Professors wieder in seiner typischen, teils urkomischen, Art und Weise da und ist, neben Bernd, ebenfalls für viele große Lacher zuständig. Aber auch Ex-RTL-Samstag Nacht-Comedian Tommy Krappweis, übrigens der Erfinder von Bernd und Regisseur des Ganzen, gefällt in seiner Rolle als Bösewicht. Von echter Schauspielkunst sind aber natürlich beide Leistungen noch meilenweit entfernt.

Fazit: Kurzes, aber knackiges zweites Filmabenteuer des Brotes, mit den viel zu kurzen Armen. Teils zum Brüllen komisch und gepfeffert mit viel würzigem Sarkasmus werden Harry und seine Abenteuer nur so rund gemacht. Mit Gags im typischen Bernd-Stil, einer netten Inszenierung und guten menschlichen Darstellern ist für 45 Minuten lang gute Unterhaltung garantiert!

Wertung: 7/10 Punkte

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