kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 10.02.2013
Aldrich stellt die Besiedelung des Westens durch die Weißen als quasi abgeschlossen dar und nimmt die Figur des letzten Apachenkriegers exemplarisch als Symbol des letzten Widerstands. Ohnehin ist es im Ganzen eine symbolische Geschichte, ein Mann, seine persönlichen und übergeordneten Bedürfnisse, er selbst als Liebender einer Frau und als Sinnbild für das Verschwinden der Indianer. Viele Szenen bestehen aus Flucht und Rechtfertigung, einmal wird Massai quer durch eine Stadt gejagt, weil er nicht ins Bild passte. Lancaster wirkt in seiner Rolle etwas ungewohnt; gerne hätte man einen urindianischen Darsteller in der Rolle gesehen, aber "Apache" war wohl Teil von Lancasters Plänen, nicht mehr so sehr auf den typischen Amerikaner festgenagelt zu werden...
*weitere Informationen: siehe Profil