Review

Was habe ich vor dem Kauf des ersten Jean Rollin Film alles gelesen: Entweder man findet seine Filme nur geil oder total scheiße. Glück gehabt, ich finde sie gut.

Irgendwo ich Frankreich laden ein paar böse Menschen Giftmüllfäser in eine alte Gruft ab. Dabei bestehlen sie noch die beiden Toten, eine Frau und ihre Tochter. Durch Zufall gibt es in diesem Moment ein Erdbeben, die Fässe wollen um und es läuft dieser Giftmüll aus. Durch die Dämpfe wird die Frau im Sarg lebendig und metzelt die beiden Harlunken erstmal nieder. Die Frau ist eine Art Vampir (Rollins interpretation eines Vampirs ist sehr frei) und braucht Blut zum Leben. Mit Hilfe Ihrer Freundin, die sich ewige Treue geschworen haben, müssen beide weiter Opfer suchen...

Eins vorweg, man merkt dem Film natürlich sein Alter an. Trotzdem weiß er zu gefallen, da auch die Geschichte im Laufe der Zeit kippt und dann wieder. Die F/X sind für diese Zeit ziemlich blutig und teilweise recht hart. Die Schauspieler sind nicht gerade begabt, aber das stört in diesem Film nicht. Rollin verbindet schöne Landschaftsaufnahmen mit derben Shocks, was vielleicht nicht jedem gefällt, besonders Leuten, die die Franzosen nicht mögen.

Fazit: Ein ganz netter Film, kommt aber nicht an Rollins Pestizide ran.

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