Theaterautor Antoine Brisebard wird erpresst. Als der Erpresser erneut kassieren will, wird er von Antoine erschossen, woraufhin dieser versucht, die Leiche verschwinden zu lassen. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht.
Louis de Funès, der große Komiker, Hektiker, Choleriker und Nervenbündel, ein Held meiner Kindheit. Ich hab die Filme die übermäßig gut gefunden und doch habe ich sie immer wieder gern gesehen. Und ich kann mich dennoch kaum an sie erinnern, sofern es über einzelne kurze Szenen hinausgeht.
Hier hat de Funès ein ähnliches Problem, wie in Immer Ärger mit Harry oder Immer Ärger mit Bernie, nur dass die Leiche hier nicht von anderen entdeckt wird. Dafür sorgt unser Choleriker in schrecklich hektisch hohem Tempo immer wieder, führt Gäste, Vertreter, Gattin und Polizei an der Nase herum und stirbt vor Angst selbst tausend Tode.
Dass das Drehbuch galoppierender Nonsens ist versteht sich wohl von selbst, immerhin kennt und liebt man Louis de Funès genau für diese Art Humor. Seine frühen, ab und an auch ernsteren Filme kennt man hierzulande ja kaum. Nun, hier wird Chaos groß geschrieben, eine Katastrophe jagt die andere, sogar die Natur hat sich gegen den armen Antoine verschworen.
Die Gagdichte ist enorm und erstaunlich dabei ist, das viel von dem Blödsinn, trotz mancher Absurdität, funktioniert. Das ist tatsächlich wirklich lustig, solange man die Hektik des Treibens erträgt. Aber andererseits wäre man dann eben bei Louis de Funès auch im falschen Film.
Das macht Laune, das macht Spaß, das ist Humor, der nie altbacken wirkt, nur überdreht und voller absurder Momente. Die Gagdichte würde heutzutage für 2-3 Komödien reichen. Große Klasse.