5
Ein weiterer Eintrag in die lange Liste von preiswert runtergekurbelten Prolo-Cop-Actionern der 1980er. Der Partner unseres Helden macht dann noch so ein bisschen einen auf Eddie Murphy oder schaut zumindest wie der aus. Alles verläuft in erwarteten Bahnen: Banküberfälle mit Geiselnahmen enden im Desaster, weitere Schießereien, Streit mit dem Chef, ein bei einem Drogendeal getöteter Informant war ein naher Freund, usw. Nur die wortkarge, harte Hauptfigur fällt etwas aus dem üblichen Rahmen, weil sie sich grundlos mit ihrem Partner prügelt, keinerlei Erfolg bei Frauen hat, Kinder so sehr hasst, dass sie ihnen gleich Gewalt androht, etc. Die wenigen Mittel, die zur Verfügung standen, machen sich im O-Ton vor allem bei der oft grässlichen Sound-Qualität bemerkbar. Dafür sind die paar kurzen Martial-Arts-Einlagen erstaunlich gut. Alles in allem passabler Trash. Nicht so schlecht, dass es schon wieder gut ist, aber ganz akzeptabel.
4
Zwei Cops gegen ein Gangstersyndikat. Was für ein unglaublich verblödeter und billiger C-Actioner, der ausschließlich durch unfreiwilligen Humor zu unterhalten weiß.
Das Drehbuch ist ein Witz, die Dialoge unsinnig. Die beiden Cops prügeln sich in einer Szene miteinander, in der nächsten sind sie plötzlich die besten Freunde. Die Figuren verhalten sich nie wie echte Menschen. Die Action kommt leider etwas zu kurz. Da gibt es von Zeit zu Zeit mal ein bisschen Martial Arts. Im lausigen Finale wird mal eine Bazooka rausgeholt und damit jemanden der Kopf abgeschossen? Eine von vielen Szenen, die hart dilettantisch ist. Hatten die Regisseure einen Schlaganfall während der Dreharbeiten oder was ist da schief gelaufen? Deutlich unterhaltsamer als der miese Blood Street (1988) ist dieser Schund allemal, ich hab mir den Arsch abgelacht!