In einem Indianerreservat soll nach Öl gebohrt werden. Unter den Einwohnern bilden sich zwei Gruppen, eine für die Bohrungen und eine dagegen. Zu der Gegenpartei gehört der alte Medizinmann, der zeitgleich mit einer Welle mysteriöser Todesfälle ums Leben kommt und an den jungen Wortführer der traditionsbewußten Indianer mystisches Wissen weitergibt. Ein Forscher, der zu dieser Zeit eintrifft, vertritt die Ansicht, daß vampirartige Fledermäuse für die Todesfälle verantwortlich sind und macht sich mit dem jungen Indianer auf die Suche nach ihnen...
Ähnlich wie "Without Warning" von Greydon Clark ist dieser Film ein sympathischer Gruselstreifen, der sein niedriges Budget durch ein großes Maß an geheimnisvoller Atmosphäre zu kompensieren vermag. Dazu trägt nicht wenig die fast schamanisch beschwörende, klangteppichartige Musik bei, die dem Film einen etwas billigen Spätsiebziger-Charme, aber auch eine Menge Stimmung verleiht. Daneben bietet er sehr schöne Aufnahmen wilder amerikanischer Gebirgslandschaften. Mit David Warner (z. B. "Das Omen") hat der Film auch einen routinierten Schauspieler des unheimlichen Filmgenres zu bieten.
Natürlich darf man hier keine millionenverschlingenden Spezialeffekte erwarten, aber das hat so ein Film auch gar nicht nötig, weil ihm die ureigene Liebenswürdigkeit vergangener Horrorfilmzeiten anhaftet. Einfach mal anschauen, wenn er mal wieder im Fernsehen läuft - oder in Zukunft irgendwann auf den DVD-Grabbeltischen auftaucht...