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Story: Als Viktor Navorsky (Tom Hanks), Bürger des Landes Karkosia im Ostblock, am New Yorker Flughafen ahnt er noch nicht, dass er lange Zeit festsitzen wird. Denn in seiner Heimat ist es zu einem politischen Konflikt gekommen und die USA erkennen seinen Pass nicht an. Deshalb ist er gezwungen die Krise in seinem Heimatland auf dem Flughafen abzusitzen. Allerdings geht der Karkosier äußerst geschickt mit seiner mißlichen Lage um und freundet sich schnell mit dem Personal an. Dem Sicherheitschef Dixon ist der symphtische heimatlose jedoch ein Dorn im Auge.

Die Story ist ja angeblich einer wahren Begebenheit nachempfunden und bietet meiner Ansicht nach einen guten Stoff für einen guten Film. Und gut ist der Film definitv geworden. Allerdings hätte ich von Spielberg erwartet, dass er aus der guten Idee mehr macht. So ist der Film zwar durchweg unterhaltsam aber als wirklich ernsthaft und kritisch kann man ihn nicht bezeichnen. Dafür fehlt ihm einfach die Glaubwürdigkeit. Schauspielerisch ist, natürlich hauptsächlich wegen Tom Hanks, der wiedermal eine tolle Leistung abliefert, nichts zu bemängeln. Gerade durch den Hauptdarsteller bezieht der Film seine größten Qualitäten. Denn durch die naive und tollpatschige Art von Victor Navorsky kommt es zu einigen Lachern. Aber was ich mich eigentlich den ganzen Film lang gefragt habe: Warum hasst der Sicherheitschef Navorsky so sehr, dass er ihn um jeden Preis fertig machen will? Im ganzen Film gibt es dafür keine zufriedenstellende Antwort. Es wirkt auf mich einfach so als ob man nicht wusste wie man den Helden über 2 Stunden beschäftigen kann. Genauso belanglos und unsinnig ist Liebesgeschichte zwischen Navorsky und der Stewardess (Catherine Zeta-Jones). Zudem ist das Ende ziemlich einfallslos und kitschig.

Fazit: Ein netter, unterhaltsamer Film(vor allem dank Tom Hanks), bei dem die Logik und Glaubwürdigkeit allerdings auf der Strecke bleiben. Aus der gute Idee hätte man mehr machen können.

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