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Garuda ist ein Monstefilm, der dem Namen nach etwas an Godzilla errinert. Doch die Endszene erinnert optisch gesehen eher an King Kong. Der Film beginnt viel versprechend an, aber entwickelt sich langsam zu einem Langweiler. In den ersten 40 Minuten taucht kein Monster auf und auch die Dialoge lassen zu wünschen übrig. Negativ ist auch, dass im ganzen Film Komik verstreut wurde, die Fehl am Platz ist. Denn ohne sie wäre der Film bestimmt besser dran gewesen. Das Monster wurde sehr gut animiert und so kann Garuda mit anderen Filmen des Genres mithalten. FAZIT: Gut gespielter Monsterfilm der aber ein bischen groß geraten ist.
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Im asiatischen Raum sind die Japaner die unangefochtenen Meister der Monsterfilme. Und die Thailänder mit ihrem ersten kümmerlichen Gehversuch in diesem Subgenre werden daran auch so schnell nichts ändern. Zu viel Zeit verstreicht, bevor sich deren am Computer generiertes und dementsprechend persönlichkeitsarmes Ungetüm, welches für ein Daikaiju auch ungewöhnlich klein ist, endlich mal frei bewegt, nur um nach wenig aufregendem Einsatz auch gleich wieder unschädlich gemacht zu werden. Das ist quasi eine CGI-Imitation von Godzilla in Mini-Ausgabe, aber als Liebhaber der Man in Suit Technik sowie üppiger Verwüstungen lässt das einen völlig kalt, genau wie das ewige Rumgerenne der Darsteller im Höhlenlabyrinth. Erwähnenswert ist allenfalls, dass der Film im Heimatland einigen Ärger dadurch bekam, dass Garuda eine mythologische Götterfigur ist, die noch von vielen verehrt & angebetet wird.