Wo Minimal-Mime Chuck Norris hinhaut, wächst bekanntermaßen nicht mehr viel Gras. In den 80ern konnte er in diversen Actionfilmen zumindest seine karatetechnischen Fähigkeiten zur Genüge beweisen. Ein großer Freund von seinen Filme war ich eigentlich nie, aber Delta Force II hat komischerweise die Zeit auf meinen VHS-Kassetten überdauert und ich muss sagen, dass der Film auch heute noch ganz gut kickt...
Dabei ist es ja ziemlich wohltuend, dass es diesmal keinen realen Feinbildern an den Kragen geht wie z.B. in den scheußlichen „Missing In Action"-Teilen, sondern eine fiktive Drogenrepublik ausgeräuchert wird mitsamt dem Schurken Ramon Corta. Der Bodycount ist in diesem Film recht atemberaubend und es gibt Explosionen satt an allen Ecken und Enden (leider gab's auch einen tödlichen Unfall bei einem Hubschrauberstunt, wenn ich dass richtig in Erinnerung habe). Über schwach gezeichnete Charaktere und Qualitätseinbußen in den Dialogen muss man selbstverständlich großzügig hinwegsehen.
Fazit: Für Norris-Fans wahrscheinlich Pflicht, der bin ich zwar nicht, aber gut unterhalten wurde ich trotzdem (7/10)