Meine Erwartungen an diesen Film waren sehr hoch. Im Vorfeld hörte man überall, Wake Of Death sei das grosse Comeback von Jean-Claude VanDamme. Da kann ich mich leider nicht unbedingt anschliessen.
Die Story ist nicht gerade sehr originell, das Revenge Genre hat gerade in den letzten Jahren viele Filme hervorgebracht an die Wake Of Death einfach nicht herankommt. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Darsteller. JCVD ist noch mit der beste Schauspieler in diesem Film, alle anderen sind furchtbar unsympathisch und unglaubwürdig. Hinzu kommt, das kaum einer der Schauspieler die englische Sprache richtig zu beherrschen scheint, obwohl der Film in Los Angeles spielt. Vor allem bei Van Damme fragt man sich ob der Mann nicht schon lange genug in den USA lebt und dort arbeitet, um sich mal einen Sprachkurs leisten zu können, denn in der OV ist sein frankobelgischer Akzent echt schwer zu verstehen.
Kommen wir zu den positiven Seiten des Films (sooo schlecht ist er nämlich nun doch wieder nicht):
Die Cinematogrphie ist echt klasse. Tolle Kamerafahrten, stimmige Bilder. Auch der Soundtrack vermag zu überzeugen, er besteht vornehmlich aus epischen Musikstücken die gut zur Stimmung des Films passen. Die Actionsequenzen sind ganz gut inszeniert, auch wenn einem alles doch sehr bekannt vorkommt.
Gewaltmässig geht es zwar schon ordentlich zur Sache, aber man sieht auch nicht mehr als man von den frühen VD Filmen gewohnt ist. Im Prinzip gibt es nur eine wirklich harte Folterszene, die der FSK wohl so einige Kopfschmerzen bereiten dürfte. Aber Gewalt alleine macht eben noch keinen guten Film.
Besonders enttäuscht war ich vom Ende. Ich möchte hier nicht spoilern, deshalb sage ich nur das das ende viel zu schnell kommt, und die Geschichte überhaupt nicht richtig zuende geführt wird.
FAZIT: Durchschnittlicher Actionfilm, der kaum neues bietet. Dennoch einige gute Momente, für DieHard VD Fans durchaus zu empfehlen. Daher 5/10 Punkten