Als großer Fan von Shirley MacLane mußte ich mir auch diesen Film ansehen. Das heißt: ursprünglich wollte ich - aber im Verlauf des Films wurde ein Müssen daraus. Ich hatte mir nun mal vorgenommen, alle verfügbaren Filme mit dieser Schauspielerin anzuschauen. Spätestens ab der Hälfte dieses Streifens kostete es mich viel Selbstüberwindung, nicht vorzeitig auf den Ausschaltknopf zu drücken.
Natürlich sieht Shirley MacLaine auch in diesem Film hübsch aus. Das ist aber auch schon das einzige, was man ihm in Form magerer 2 Punkte zugute halten kann. MacLaine hat da gnadenlos ihre Visage an das denkbar primitivste, seelenloseste, amerikanische Show-Business verhökert und gar nicht erst versucht, als Schauspielerin zu agieren: das nervend "lustige" Herumkrähen und -Hüpfen zu einer Art Lärm, den man in Teilen der USA offenbar für "Musik" hält, kann man noch nicht mal als Parodie auf die Schauspielerei gelten lassen; MacLaine beweist damit allenfalls ihre körperliche Fitness wie bei Gymnastikübungen, künstlerisch ist es ein Totalausfall. Die "Handlung" des Films ist so schwachsinnig, dass sich jegliche Erwähnung erübrigt.
Schon William Shakespeare hat sich ja bei seinen Komödien widerwillig dem Publikumsgeschmack angepasst. Ein Titel wie "Was ihr wollt" oder "Wie es euch gefällt" hätte programmatisch zu diesem Film gepasst. Der große Unterschied dabei: Shakespeares gepflegtes Londoner Theaterpublikum hatte immerhin noch Geschmack. Dieser Film ist dagegen gezielt für ein Publikum gemacht, das typischerweise fettleibig, breitbeinig, angetrunken zuhause auf dem Sofa herumlungert und - Pommes mit Ketchup mampfend - mit einem Auge in die permanent laufende Glotze guckt, zwischen Werbeeinblendungen für Zigaretten und Waschmittel. Mit einem Wort: geschmacklos.