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Ein amerikanischer Prof wird bei Forschungen in einem mexikanischen Kaff ermordet. Seine Tochter will dieses Verbrechen aufklären und erhält dabei Unterstützung von einem ebenfalls aus den Staaten stammendem Taugenichts, der eigentlich mit seinen Schulden bei so ziemlich allen Dorfbewohnern schon genung Probleme hat. Alles deutet darauf hin, dass die Tat mit dem alljährlich stattfindendem Volksfest, welches zur Feier eines Massakers an feindlichen Kriegern während der Maya-Zeit hier begangen wird, zusammenhängt... Man muss Regisseur Avallano zugute halten, dass er für "Maya" einige halbwegs passable Schauspieler verpflichtete und wenigstens die Mordszenen (was auch sonst) recht stilvoll in Szene setzte, aber das war´s dann eigentlich auch schon auf der positiven Seite. Der phantastische Aspekt mit den Maya-Ritualen kommt viel zu kurz; stattdessen darf man dem Hauptdarsteller ausgiebig beim Im-Dorf-Rumlatschen und Labern zusehen, so dass das ganze teilweise schon eher wie ein Aussteiger-Drama daherkommt. Und der Aussteiger selber regt eher auf, als als Held zu überzeugen, da dieser selbst arme, abgemagerte Fischer um ihr Geld bescheißt. Dass "Maya" aber halt doch ein Horrorfilm ist, wird dann durch einige nette Gore-Einlagen klar. Erwähnenswert auch noch die Szene, in der ein Geopferter vor dem Exitus ekliges Gewürm auskotzt - Meister Fulci hätte an dieser Stelle mit Sicherheit applaudiert. Im Gegensatz zu seinen Werken sind solche Entgleisungen jedoch leider schlichtweg zu spärlich vorhanden, um den Zuschauer bei der Stange zu halten.
Fazit: Wem es nach Splatter mit exotischem Lateinamerika/Indio-Ambiente dürstet, der ist mit "Laughin Dead" wesentlich besser bedient.

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