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Exploitation trifft auf Arthouse. Sprich: Bizarre Ideen und extreme Momente werden mit verkopfter Langatmigkeit und einer Vorliebe für das Ästhetische gepaart. Das Todesbett, das mit seiner hochätzenden Magensäure menschliche Körper mit allem Drum und Dran zersetzt, dürfte das vielleicht trägste und unbeweglichste Filmmonster der Geschichte sein, abgesehen vielleicht von der Wäschepresse in THE MANGLER. Trotzdem findet es reichlich Opfer, weil sich andauernd irgendwelche Pärchen zur Hütte im Wald verlaufen und sich bereitwillig hinein legen. So etwas wie Action und Suspense gibt es nicht, doch die Szenen mit der gelblichen Säure, die alles Mögliche verdaut, oder mit den verstümmelten Opfern, die zu entkommen versuchen, haben es auf ihre Weise durchaus in sich. Jedenfalls ist das Endresultat seltsam, psychedelisch, ja fast schon hypnotisch und liefert dann doch genau das ab, was es versprach.
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The Bed That Eats ist ein recht amüsantes Trash-Filmchen, welches mich trotz einiger Längen doch an den Bildschirm fesseln konnte. Der Inhalt ist schnell erzählt, ein Mann der einst vom Killer-Bett gefressen wurde sitzt gefangen hinter einem Bild des Bettes in einer abgelegenen Hütte. Durch Zufall kommen immer mal wieder Leute dort vorbei die vom Bett auf sehr amüsante Weise umgebracht werden.... Ok, ehrlich gesagt sieht der Haupteffekt des Films, nämlich besagtes Verspeisen, sehr billig aus, aber was erwartet man. Wer einen so abgedrehten Film schaut erwartet halt nicht immer Härte. Für Trashfans empfehlenswert, für echte Gorehounds sicherlich bedeutend zu lasch.