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Nachdem "Dark Angel" Jessica Alba voriges Jahr mit dem schrottigen HipHop-Tanzfilm "Honey" einen Überraschungserfolg landete, folgt nachdem Megaflop "Dirty Dancing 2" nun ein Remake des japanischen Tanzstreifens "Shall we Dance?" Hier die Story:

Der Anwalt John Clark (Richard Gere) meldet sich zu einem Anfängerkurs in einer Tanzschule an. Dort trifft er auf die Tanzlehrerin Paulina (Jennifer Lopez), die beiden Freunden sich an und John lässt sich von ihr coachen. Jedoch weiß seine Frau Beverly (Susan Sarandon) nichts von den Tanzstunden und so vermutet sie eine Affäre.

Die Story ist alles andere als Originell und wurde zudem auch noch fast identisch aus dem japanischen Original übernommen. Auch wirken einige Szenen unfreiwillig komisch. So frieren Slow-Motion-Einstellungen die Mimik der Tänzer in anstrengenden Posen und unpassenden Momenten ein. Die Darsteller spielen jedoch allesamt solide. Richard Gere und Susan Sarandon spielen mit viel Hingabe und die Chemie zwischen den beiden stimmt. Lediglich Jennifer Lopez spielt etwas steif und herzlos. Und auch der Soundtrack ist ein Genuss: die Mischung aus Klassikern und neueren Hits hat Ohrwurmfaktor. Die Choreografien sind ebenfalls erstklassig und die Kamera fängt wunderschöne Bilder ein.

Alles in allem ist "Darf ich bitten" ein grundsolider Filmsnack für zwischendurch der zwar nicht gerade wenige Schwächen zu bieten hat, aber für einen schön romatischen Kinoabend vollkommen ausreicht. 6/10

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