Review

Geniale Parodie von Mel Brooks auf "Robin Hood" mit Cary Elwes in der Hauptrolle.

Story:
Robin Hood (Cary Elwes) befindet sich zur Zeit in Jerusalem in Gefangenschaft, kann aber fliehen und schwimmt Richtung England. Doch die Freude über die Heimkehr weicht schon bald blankem Entsetzen, denn seine Burg und sein Landbesitz wurden auf Befehl des Sherrifs von Nuttingham (Roger Rees) gepfändet, seine gesamte Famile - inklusive der Haustiere - wurde dahingerafft. Nur sein treuer, blinder Diener "Blintzler" ist noch übrig. Zusammen mit ihm und seinem neuen Freund Had-Schi will er Prinz John (Richard Lewis) und dem Sherrif Paroli bieten und gleichzeitig um das Herz von Lady Marian kämpfen. Keine leichte Aufgabe, denn er muss zunächst eine Armee von Dorftrotteln um sich schaaren und diese zu Kämpfern ausbilden...

Mel Brooks hat sich den "Robin Hood"-Film mit Kevin Costner vorgenommen und ihn gnadenlos durch den Kakao gezogen. So gut wie jedes halbwegs relevante Element der Story wird hier veralbert und das immer treffsicher. Die Gags zünden alle und sind zum größtenteil zum Schlapplachen.

Natürlich ist es da auch mit dem Realismus nicht allzuweit her, da trägt beispielsweise Had-Schi "Nike Air"-Schuhe oder fliegen Pfeile auch schon mal Kurven in der Luft. Macht aber nichts, dem Unterhaltungswert tut dies keinen Abbruch.

Die Schauspieler sind klasse besetzt und haben sichtlich Spaß an ihren Rollen gehabt. Allen voran natürlich Cary Elwes, der laut eigener Aussage "die Produzenten im Gegensatz zu einem anderen Robin Hood nicht 5 Millionen gekostet hat". Mel Brooks spielt auch eine kleine Nebenrolle als Rhabbi, der Beschneidungen mit einer Mini-Guillotine durchführt und hat den einen oder anderen Lacher auf seiner Seite.

Fazit: Die "Helden In Strumpfhosen" sind eine mehr als gelungene Parodie auf den ernsten Robin Hood. Wenn ich die Wahl zwischen den beiden Filmen hätte, würde ich mich sicher für die Brooks-Parodie entscheiden.

10 von 10 Punkten

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