Hachja 1989, was für ein schönes Jahr.
Da war ich noch jung, ging in die fünfte Klasse, öfters mal ins Kino und hatte Spaß daran, bis auf einige Ausnahmen. Scott und Huutsch ist so eine Ausnahme.
Durfte ich kurz vorher noch über den knuffigen Jerry Lee und seinen menschlichen Partner James Belushi lachen, so ärgerte ich mich schon in der ersten halben Stunde von Scott & Huutsch.
Die Dreh- und Angelpunkte meines Ärgers:
Das offensichtliche Abkupfern der Idee eines Cop/Hund-Duos
Und vor allem: der eklige, sabbernde, unsympathische, hässliche Köter.
War mir gerade Jerry Lee so ans Herz gewachsen (wie das mit 11-12 Jahren halt so ist), wurde mir jetzt so ein Viech vorgesetzt.
Naja, ich hab den Film gesehen und gut ist, zumindest hab ich es bis zum Ende durchgehalten, widerliches Schaum-Gesabber in Zeitlupe ertragen und einen (damals noch) auf Komödien getrimmten Tom Hanks gesehen. Ansonsten kann ich mich ehrlich an nichts positives erinner.
Mir hat es am Ende nichtmal leid getan, das der Hund gestorben ist. Um J. Belushi zu zitieren: „Kennst du den Film Sein Freund Yello? Wo der Hund am Ende erschossen wurde? Ich habe NICHT geweint!“
Nur eins hab ich nicht richtig verstanden: Warum der Filmverleih den deutschen Zuschauer offenbar für zu blöde hält, einen amerikanischen (Hunde)namen auszusprechen?
War der Film im Original noch mit dem Nachnamen von Tom Hanks’ Rolle und der amerikanischen Schreibweise versehen: Turner & Hooch, musste man das ja unbedingt in ein dümmliches „Huutsch“ übersetzen.
4 Punkte von mir, aber ich überlege ob ich für das Zeitlupengesabber noch einen abziehen soll.