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John Rambo verbüßt seine Haftstrafe in einem Arbeitslager. Sein ehemaliger Colonel stellt Rambo die Möglichkeit einer Begnadigung in Aussicht, wenn er sich an einem Projekt beteiligt. Dieses beinhaltet nach Kriegsgefangenen in Vietman zu suchen. Rambo willigt ein und findet die Kriegsgefangenen, was seinen Auftraggebern gar nicht passt.

Ein für einen Teil der Gesellschaft übel aufstoßender Film, der mit Demonstrationen vor den Kinosälen angeprangert wurde. „Rambo 2- Kriegaufhetzerei“ war eine der damaligen Parolen, die sich von den Lippen einiger USA Gegner auf Deutschlands Straßen, lauthals lösten. Das ewige Vietman-Trauma stand mal wieder im Mittelpunkt. Also schickte die Hollywood Maschinerie seinen besten Mann um mit dem Vietkong und den Sowjets endlich abzurechnen und aufzuräumen. Verarbeitung des Traumas auf der einen, handfeste harte Action und reichhaltig Explosionen auf der anderen Seite.

Trotz der guten Action ließ der Film, Stallone diesmal eher zu einem Clown mutieren. Übersteuerte Darstellung eines US Supermanns, der keinen Schmerz spürt oder kennt und Alles was sich ihm in den Weg stellt vernichtet. Es gab diesbezüglich mal ein Wortspiel mit einer Karikatur die einen Song der US Punk-Band Dead Kennedys untermauerte: Rambozo the Clown (RAMBOZO the Clown, War is sexy, War is fun, Iron Ego, Red Dawn).

Allen sarkastischen und satirischen Bemerkungen zum Trotz muss ich allerdings auch hier sagen, dass Stallone wieder bestens zu unterhalten weiß. Die Laufzeit des Films fliegt schnell am Zuschauer vorbei und so etwas wie Längen oder Eintönigkeit sind ihm definitiv nicht begegnet. Dazu hat Rambo 2 einfach zu viel gut dargestellte Action zu bieten.

Fazit: Lang nicht so gut wie der Vorgänger, aber immer noch sehr gutes US Action-Kino. Hirn ausschalten, ansehen und genießen.

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