Review

Wham! Damn! Bammalam! 

Ein hartgekochter Cop ist verzweifelt auf der Jagd nach dem „Partykiller“, der meist mitten auf den Tanzflächen der Stadt seine Opfer niederstreckt und die Behörden vorführt. Und dann bekommt unser abgefuckter, ehrlicher und meist übellauniger Ermittler auch noch einen hyperaktiven Hollywoodstar zur Seite gestellt, der etwas für seine nächste Blockbusterrolle lernen will…

Ein Duo für die Ewigkeit… das irgendwie vergessen wurde!

„The Hard Way“ verbindet Hollywoodsatire und Buddy-Cop-Hochphase - und macht dabei mächtig Laune! Michael J. Fox (schlagfertig, lustig, charmant) und James Woods (hart, taff, abgebrüht) ergänzen sich perfekt. Ihre Chemie wird im Verlauf dieser gar nicht zu weichgespülten Actionkomödie sogar noch immer besser. Badhams Regie ist routiniert und on point. Die vielen Augenzwinkern bis Backpfeifen Richtung Hollywood tun gut und muss man sich erstmal trauen. Allein im letzten Drittel die doppelt- und dreifachdeutige Actionszene im Kino ist famos. Zudem ist man super schnell überrascht, wie viele bekannte Namen und Gesichter man in Nebenrollen entdeckt. Doch Kern, Herz und Dynamit bleiben unsere zwei ungleichen Herren. „The Hard Way“ geht stringent nur auf's Gaspedal. LL Cool Js Raphits pushen das Ganze noch mehr. Die Früh-90s-Vibes gehen hart rein. Und dann haben wir noch nichtmal über Stephan Lang als grenzgenialen und creepy Psychopathen geredet, der es fast mit Snipes „Simon Phoenix“ aufnehmen kann. All das lässt mich bei „The Hard Way“ keinen Weg in irgendeiner Paralleldimension sehen, wo diese Gesamtrezeptur keinen Spaß machen könnte. 

The Not So Nice Guys

Fazit: richtig schöner, scharf schiessender und trotzdem leichtfüßiger Buddy-Actioner, der es in weiten Phasen mit den besten Vertretern seines Fachs aufnehmen kann. Und dabei nie zu weichgespült wirkt. Crazy fun! 

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