"Egal wer man ist und wo man herkommt. Die Panik darf nur im Kopf stattfinden."
So, oder so ähnlich könnte man das ganze dann auch beschreiben. Quentin Tarantinos erster Streich, mit dem Namen "Reservoir Dogs - Wilde Hunde" ist zweifelsohne ein Meilenstein der Filmgeschichte. Nicht wegen der Handlung, die ist absolut banal und nebensächlich. HIer geht es einzig und allein darum, soviele geile Sprüche und Gewalt wie möglich unter zu bringen. Ein typischer Tarantino halt!
"Hier sind eure Namen: Mr. White, Mr. Blue, Mr. Blonde, Mr. Brown und Mr. Pink." - "Warum bin ich Mr. Pink?" - "Weil du ne Schwuchtel bist, darum!"
Sicherlich wird gerade diese Gewalt vielen Kritikern sauer aufstoßen, weil sie einfach zu "sinnlos" ist, aber so ist das halt mit dem Tarantino-Genre. Jeder weiß, worauf er sich hier einlässt, und wer jene nicht mag, bleibt lieber fern von dem Streifen. Nicht umsonst ist das besondere an Filmen unseres heißgeliebten Quentin, das die Dialoge vollkommen beknackt aber unheimlich stimmig sind. Genial kann ich da nur sagen!
"Na schön, mein oberschlauer Schlaumeier… Du bist ja so verdammt schlau!"
Wenn man sich die Darsteller vor Augen führt, wird man merken, das so mancher der "Reservoir Dog" ganau nach diesem Film Angebote zu Hauf bekamen. Sei es Steve Buscemi (Fargo, Con Air), Michael Madsen (Species, Donnie Brasco, Kill Bill), Harvey Keitel (From Dusk Till Dawn, Cop Land, Pulp Fiction) sowie der leider verstorbene Chris Penn (Best Of The Best 2, Mord nach Plan).
"Habe'n paar Bullen erwischt." - "Hast du jemanden erschossen?" - "Ein paar Bullen." - "Keine richtigen Menschen?" - "Nur Bullen."
FAZIT:
Ein moderner Klassiker der immer wieder geil wirkt, geil rüberkommt und einfach geil ist! Jedem Tarantino-Fan brauche ich nichts zum Film sagen, sie kennen ihn wahrscheinlich auswendig, aber vereinzelten unwissenden sei gesagt, holt euch die Uncut-Fassung und genießt den Streifen!
10/10