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Einige Jahre nach dem Tod seines Vaters hat sich der Forscher Philippe Delambre in den Kopf gesetzt, die Forschungen seines Vaters weiterzuführen, der für seine Selbstversuche mit einer Teleportationsmaschine mit dem Tod bezahlen musste. Auch sein Onkel Francois kann ihn davon nicht abhalten, sondern wird statt dessen von seinem Neffen dazu genötigt, ihm dabei zu helfen. Der flugs abgeworbene Ingenieur Ronald Holmes, welcher von Scotland Yard gesucht wird, führt indes etwas anderes im Schilde und will sich die geniale Erfindung für seine Zwecke zu nutze machen. Edwards Bernds wagte sich an eine Fortsetzung, die vor allem aufgrund der Intrigenstory mehr Krimianteile hat, dafür allerdings auf die Atmosphäre und Bedrücktheit von Kurt Neumanns Vorgänger verzichtet. "Die Rückkehr Der Fliege" ist im Gegensatz zum ersten Teil in S/W gedreht und ist nicht ganz so fantastisch, aber auch weniger kreativ mit obskuren Effekten ausgestattet. Die Versuche der Forscher, die hier vorhersehbar zu einer gleichen Katastrophe von Symbiose zwischen Mensch und Fliege führen, sind etwas unspektakulärer, aber trashig inszeniert, der mutierte Fliegenmensch in seiner plumpen Darstellung wird, typisch für ein Sequel, mehr und ausgiebiger gezeigt, weniger ist da gruseliger. Auf jene Atmosphäre aber hat vor allem die Story verzichtet, vor allem daher kommt dieser Trasher nicht an das Original heran. Die Schauspieler sind dafür überzeugend, schon allein Vincent Price rettet so manche Szene. Das klingt ein wenig uninspiriert, ist aber noch immer im Durchschnitt von 50er Trashfilmen.

Fazit: Wer kleine Trashfilme mag, kann hier einen Blick riskieren. 5/10 Punkten

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