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Eine belanglose Fortsetzung, die den Stoff kaum variiert und nun wie ein handelsüblicher Monster on the Loose Schnellschuss funktioniert. Das soll nicht heißen, dass das Rumgewatschel des neuen Fliegenmenschmonsters mit seinem enormen Insektenkürbiskopf (richtig schön ekelig!) nicht wieder sehr unterhaltsam wäre, aber man merkt der gesamten Produktion halt auch an, dass das Filmstudio dahinter nicht allzu viel Vertrauen in dieses Projekt setzte, denn es wirkt in jeder Hinsicht eine Nummer kleiner als das Original. Am deutlichsten wird dies anhand der Schwarzweiß-Fotografie, auch wenn diese sehr viel zur etwas düsteren Stimmung des Sequels beiträgt. Aber Fans alter Monsterschinken wird der wenig geistreiche Aufguss der Handlung - wie der Vater so der Sohn - wenig stören. Und Vincent Price, der zwar meiste Zeit bloß besorgt dreinblickt, ist immerhin auch wieder mit von der Partie, was nie verkehrt ist.