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"Lebendig gefressen" (OT: "Mangiati Vivi") wird von vielen verdonnert, gehasst und verabscheut. Dabei ist es doch auch nur ein Film, nur in einem halt eigenwilligen Genre. Dennoch, trotz aller böser Aussagen ist dieser sehr brutale Kannibalen-Schocker ein wichtiger Beitrag zur damaligen Splatterwelle. Der Film zog zwar etliche Verbote und Beschlagnahmeaktionen hinter sich, wurde aber trotzdem immer wieder von Firmen wie Astro (VHS) oder Laser Paradise (DVD) herausgebracht. Klar ist, dass der Streifen natürlich nichts für Weicheier ist, denn der Titel "Eaten Alive" ist hier Programm. Menschen werden aufgefressen, gequält und vergewaltigt. Wenn sich da einer bei all den grausamen Szenerien noch fragt wo die Moral bleibt, kann man diesen ahnungslosen nur verklickern: "Es gibt keine". Die schauspielerischen Leistungen sind zwar nicht auf Hollywood-Niveau, machen ihre Sache jedoch recht ordentlich. Die schön schmuddelige Dschungelatmosphäre rundet zudem noch das Gesamtbild ab und lässt einem Fan dieses Genres keine Wünsche mehr offen.

Fazit: Umberto Lenzis Film ist keine leichte Kost und gehört auf jeden Fall unter die Top 5 der Menschenfresserfilme.

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