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David DeCoteau dreht in den letzten Jahren nur noch Billigkram und vor allem gerne mal ein solches Softsexfilmchen, das höchstens noch mit einem Hauch von Horror durchsetzt ist. Die gute Nachricht ist: Barbara Crampton hat sich gut gehalten. Dank der vielen hübschen jungen Darstellerinnen, die sonst noch engagiert wurden, ist THE SISTERHOOD wenigstens angenehm für die Augen. Das allein reicht aber nicht. Ansonsten handelt es sich nämlich um einen Langeweiler mit viel Girl-on-Girl-Rumgeschlecke, bei dem sonst nicht viel los ist. Das alte Spiel mit einer Clique, die ein unschuldiges Mädchen in Versuchung zu führen droht, ist total abgenutzt. Der Film ist sich wohl auch selber nicht ganz schlüssig, ob die Studentinnenverbindung nun aus Hexen, Vampiren oder bloß Sex Maniacs besteht. Und in den Psychologievorlesungen wird nur Paranormales behandelt?