Review

Der Film beruht (angeblich) auf einer wahren Begebenheit:
Im Nobelbordell von "Madam Kitty" wurden junge SS-Mädchen eingeschleust. Sie sollen mögliche Verräter in den eigenen Reihen ausspionieren. Mehr muss ich betreffend Story gar nicht schreiben...

Eines gleich vorweg: Wer einen derben Naziplotation- oder Explotation-Film erwartet, wird hier enttäuscht werden.

Mich erinnern einige Filme von Tinto Brass immer wieder an manches Machwerk von Jess Franco. Natürlich nur vom Inhalt der Filme her. Brass hatte schliesslich oft ein weitaus höheres Budget, deutlich fähigere Kameraleute usw.
Dies ist auch hier eindeutig zu sehen. Visuell ist SALON KITTY teilweise richtig beeindruckend!

Betrachtet man nur die Filme von Tinto Brass miteinander, so muss man diesen hier am ehesten mit seinem – weitaus bekannteren – CALIGULA vergleichen. SALON KITTY ist jedoch was Gore-Effekte oder Sexszenen betrifft, deutlich weniger explizit.

Hm, es fällt mir gar nicht so leicht, den Film zu "bewerten".

Eine solche Story interessiert mich kaum. Auch Spannung kommt praktisch keine auf. Der Film bietet keine derben (Gore-)Effekte. Einige andere Brass-Filme bieten auch mehr Erotik. Besonders in der zweiten Hälfte des Films gibt es zudem – zumindest meiner Meinung nach – diverse langweilige Passagen.

Uninteressant ist er trotzdem nicht.
Und für das Auge wird viel geboten! Auch wenn das Gezeigte längst nicht jedem Zuschauer gefallen wird...

6 von 10 möglichen Punkten

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