Review

Mit "Freitag der 13 - Ein neuer Anfang" sehen wir nun nach dem ersten Friday Film, einen weiteren wo Jason Voorhees selber nicht mitspielt. Kenner der Filmreihe wissen natürlich sofort, das es sich nicht um den echten Jason handelt. Beim Blick auf die Maske erkennt man dies sofort. Auch mir ging es so wie die meisten, das man den Film deshalb schon schlechter bewertet, da man enttäuscht ist, das Jason nicht mit von der Partie ist. Aber deswegen kann der Streifen trotzdem überzeugen. Die düstere und bedrohliche Atmosphäre ist wieder vorhanden und die Morde sind diesmal zahlreicher als in den vorangegangenen Teilen. Mit 21 Morden nimmt der Film in der Hitliste der Friday Filme ganz klar Platz 1 für sich in Anspruch. Die Morde sind wieder brutal und blutig umgesetzt worden, obwohl man nicht alle Morde zu sehen bekommt, sondern nur das Resultat. Wie schon selbstverständlich in der reihe, hat man sich wieder einige gute Mordmethoden einfallen lassen. Ob mit der Machete oder dem Eispickel, kommt auch ein Lederriemen und eine Gartenschere zum Einsatzt. Diesmal passieren die Morde auch nicht in einen Feriencamp, sondern in einer Einrichtigung für Jugendliche mit Problemen. Aber auch andere Leute müssen diesmal daran glauben. Witzig der Auftritt der Hinterwäldler Familie, bestehend aus Mutter und Sohn. Wieder mit von der Partie ist auch Tommy Jarvis, der das Trauma Jason Voorhees noch nicht verkraftet hat. Es sind schon ein paar Jahre vergangen und Tommy ist mittlerweile 18 Jahre alt. Im vierten Teil, wurde er noch von Corey Feldman dargestellt und der hat auch in der sehr guten Eröffnungsszene einen Auftritt. Im großen und ganzen wieder ein sehr guter Friday the 13th Slasher. Wer kein Hardcore-Fan dieser Serie ist, wird wohl gelangweilt sein, von den immer wieder gleichen Ablauf der Filme. Fans der Friday Filme, werden wieder ihre Freude haben an den Film und werden auch darüber hinwegkommen das Jason hier leider nicht mitspielt.

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