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Tommy, der überlebende Junge aus dem Vorgänger, findet sich einige Jahre später in einer Therapiegruppe mit anderen jungen Erwachsenen wieder. Immer wieder hat Tommy Visionen von Jason und es dauert nicht lange, bis die erste Leiche auftaucht.

Und so stolpern allerlei Figuren ziellos durch das Gerüst einer Geschichte. Weder wird thematisiert, was in dieser Gruppe eigentlich gemacht wird, noch sind die auftauchenden Hinterwäldler in irgendeiner Weise witzig. Nicht mal Tommy als quasi-zentrale Figur hat viel zu tun, zwischen Visionen und Ausrastern schaut er bedröppelt in die Gegend; der Rest des Haufens ist auch nicht gerade interessant.
Hier und da geht mal einer drauf, wobei man alsbald stutzig werden darf, dass der Täter dabei nicht im Bild ist. Die wollen uns doch nicht was vorenthalten? Das macht der von Danny Steinman inszenierte Streifen nämlich schon bei einer Paradedisziplin des Genres – den Kills. Diese sind nicht nur recht harmlos, die eigentlichen Sauereien passieren grundsätzlich im Off, was den Spaß doch erheblich mindert. Da helfen auch ein paar Hupen nichts mehr. Aufgefüllt wird das Ganze dazwischen mit gepflegter Langeweile, ein unterwältigender Twist am Ende und die Regenmaschine auf Hochtouren reißen die Chose auch nicht mehr aus der Lethargie. Denn insgesamt wiederholt Teil fünf allerlei Bekanntes, nur eben noch eine Ecke schnarchiger.

Man kann den Versuch honorieren, hier mal eine Variation zu bringen. Ähnlich wie es im dritten Teil der „Halloween“-Reihe angedacht wurde, sollte das Freitag-Franchise zu einer Art Anthologie umgebaut werden. Hat nicht funktioniert, wollte keiner haben, es blieb bei der einmaligen Ausführung. Insgesamt bleibt das Ergebnis in mehrerlei Hinsicht blutleer.

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