Inhalt:
Der Arzt Marius Bollène soll fünf Brüder (alle Fernandel) ausfindig
machen, da in dessen Heimatort ein Jubiläum ansteht und alle sollen nun
zusammengeführt als Attraktion herhalten. Doch diese ausfindig zu machen
gestaltet sich ziemlich schwierig, denn einer von ihnen ist Pfarrer,
ein anderer Fensterputzer, einer ist Käptain auf hoher See, einer
versucht sich als Redakteur bei einer Zeitschrift und einer ist ein gut
situierter Friseur.
Fazit: "Der Hammel mit den fünf Beinen" ist klar
erkennbar ein Ableger von "Adel verpflichtet" (1949) mit Alec Guinness,
der sich allerdings nicht mit Morden und dem Ableben seiner
Protagonisten beschäftigt, aber durchaus auch seine morbiden und
schwarzhumorigen Höhepunkte mit sich bringt. U.a. ist Louis de Funes als
Bestatter mit an Bord, der dem Fensterputzer einen Vertrag aufschwatzt,
bei dem er ordentlich Gewinn nach dessem Ableben erzielen kann. "Der
Hammel mit fünf Beinen" präsentiert sich dabei ziemlich chronologisch,
die Figuen werden nacheinander eingeführt, treffen also erst im Finale
wirklich aufeinander. So gibt es kleine, absurde Episoden zu bestaunen,
die allesamt von Fernandel getragen werden, der sich hier in Höchstform
zeigen darf. Das Ganze ist natürlich dem Charme seiner Zeit unterlegen,
ist aber durchaus kurzweilig und mit einem guten Tempo gesegnet.