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Zwei arme Mädels werden dazu gezwungen, an illegalen Damen-Wrestling-Kämpfen teilzunehmen, die ein Verbrechersyndikat organisiert. Hinzu kommt, dass sich eine der Frauen mit der Oberschergin angelegt hat und nun auf der Abschussliste steht. Gemeinsam mit ihrem smarten Trainer will das Wrestling-Duo aus der Hölle entfliehen...

Ja, ja, Indonesien und sein Trash-Kino - ein Kapitel für sich, wenn mit Sicherheit kein Schlechtes für Fans des unterschlagenen Films. Auch "Mad Fighters" reiht sich nahtlos in die lange Reihe von Kultklassikern wie "Mystics in Bali" oder "Lady Terminator" ein. Dabei stellt dieser Streifen hier eine launige Mischung aus Gangster- und Sportfilm dar: Indo-Superstar Barry Prima darf ständig irgendwelche Kleinganoven vermöbeln, während die beiden Mädels im Ring alles geben. Hinzu kommt etwas Soap Opera, denn eine der Damen hat ein schwerkrankes Kind. Am Ende dreht Regisseur Joe Burnama nochmal an der Action-Schraube, wobei er auch einpaar blutige Details nicht auslässt...

"Mad Fighters" ist lupenreines Trash-Kino der Güteklasse A. Vielleicht nicht sonderlich spannend, dafür aber hochgradig amüsant für Genre-Buffs. Die Dialoge sind so platt wie die Charaktere und auch an den Sets wurde jede Menge gespart; die schauspielerischen Leistungen sind eher unfreiwillig komisch (besonders dann, wenn "Mad Fighters" versucht, auch noch dramatisch zu wirken), aber genau deshalb mag man doch solche Werke, oder etwa nicht?? Trash-Schmiede Troma lies es sich übrigens nicht nehmen, den Streifen in einer neu synchonisierten, angeblich "extra-lustigen" Fassung herauszubringen - was immer das auch heißen mag...

Fazit: Wirklich spaßiges Teil für Genre-Fans und ein Mini-Klassiker des Indo-Trash-Cinema. 8 von 10 Punkten.

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