Review

Recht kurzweiliger und nur durchschnittlicher Italowestern. Die Geschichte ist solide und bietet halt wieder die typischen Zutaten für einen Spaghettiwestern. Es gibt wieder wilde Schießerreien, Verfolgungsjagden und wüste Schlägerreien. Trotz der kurzen Laufzeit von knapp 81 Minuten, fehlt es den Film aber merklich an Tempo und an wirklichen Höhepunkten. Selbst der Showdown ist sowas von unspektakulär. Auch die Spannung die andere Italowestern auszeichnet, fehlt ebenfalls. Auch ist der Film ziemlich unblutig. Einziger Lichtblick ist Piero Lulli, der überraschend mal nicht der Bad Guy ist. Auch Armando Calvo als Bandenschef Bill Anderson konnte in seiner Rolle überzeugen. Alle anderen blieben doch recht blass in ihren Rollen. Vor allem Pietro Martellanza aka Peter Martell kam ziemlich Talentfrei in seiner Rolle als der Hero rüber. Ausdruckslos spielte er seinen Part. Kein Highlight, trotzdem kann man sich den Film trotz der Kritiken ruhig anschauen, auch wenn man nie so richtig das Gefühl hat, man hat es hier mit einem waschechten Italowestern zu tun. Es gibt deutlich bessere Filme aus diesem Genre.

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