Review

Wer bei "Dangerous Minds" nur auf die Klischees schaut, übersieht womöglich den Kern der Geschichte und die darin entahltenen universell richtigen Aspekte und Aussagen. Es geht in diesem Film um das schwierige Problem oberflächliche und verkorkste Geister dazu zu bringen, zu beginnen über existentielle Zusammenhänge und ihre und unser aller Situation zu reflektieren. Es geht um das Erwecken des, ständig von allen Möglichen Einflüssen abgelenkten oder klein gehaltenen, inneren Philosophen und sich nach Gerechtigkeit sehnenden Kindes in uns. Und vor allen Dingen geht es darum, das wir unser Potential nicht leichtfertig verspielen sollen. Das man Details und einige Charaktere welche im Film ein Rolle spielen vielleicht schon besser gesehn hat, tut der Stärke der guten Seiten nur einen geringen Abbruch. Die Starke Hauptrolle und die Schlüsselszenen machen diesem Film zu einem intensiven Lehrstück über den Kampf für mehr Bewusstheit.
Nebenbei erfährt man etwas über Codierungen in Lyrischen Werken, das aktivieren von Potential und das das Denken ein Muskel ist, der Schrumpft wenn man ihn nicht trainiert.
Leichte Abzüge gibt es, weil Schokoriegel keine nachhaltigen Lernbestechungsmittel darstellen und Hünchen essen nicht politisch korrekt ist.

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