Review

Do you remember… Captain Jack?
Drill instructor tell me what to do.
I'm your man, I will follow only you.
See us making love all through the night.
That's the reason why drill instructor loves to fight.
(Refrain von "Drill Instructor")

O lala *genießerisch mit der Zunge schnalz* - ein derartiger, nach allen Regeln der Kunst hundsmiserabler Streifen ist mir schon lange nicht mehr unter die verkrusteten Äuglein gekommen:

Die Story ist theoretisch ziemlich undefinierbar, praktisch aber gar nicht existent – es geht ansatzweise um zwei rivalisierende Karateschulen (eine gute und eine böse, war ja klar…), einen Kickbox-Contest („Obwohl du niemals Kickboxen konntest, gingst du doch zum Kickbox-Contest“ …;-) und einen Mordanschlag, allerdings wird all dies nur im Vorbeigehen angeschnitten und nicht näher ausgeführt, so dass im Endeffekt einfach k e i n e anständige Handlung zu erkennen ist.

Die Schauspieler – Grundausstattung eines jeden sind Schnauzer, Kotletten und Mundgeruch - sind alle so hässlich, dass selbst Karl Dall seinen Hut ziehen müsste. Also echt ohne Scheiß, die Knallschargen sehen echt aus, als würden sie grade von der Baustelle, ausm Puff oder vom Arbeitsamt kommen…

Karate oder vernünftig kämpfen kann hier natürlich auch keine alte Sau. Die Action beschränkt sich daher auf viele unbeholfene Keilereien, ein paar Motorrad-Stunts und ein Rudel anonymer Alkoholiker, das so tun, als wüssten es, was hier gerade abläuft.
Ergo: Trash-o-meter auf Full Pull. Und unfreiwilliger Humor? Ja!
Besonderes Gimmick: Ein schwarz vermummter Ninja, der sich dann aber ebenfalls als fetter Schnauzbartträger herausstellt.

Fazit:
Hässliche und schlecht gekleidete Assis kloppen sich die Birne mürbe.
„The Instructor“ ist so brüllend schlecht, dass man ihn eigentlich schon wieder gesehen haben muss. Wer nicht allzu viel Unterhaltung erwartet und auch so ein Herz für zurückgebliebene Ungereimtheiten aus den 80ern hat, kann schon mal einen Blick riskieren…

Details
Ähnliche Filme