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Tierhorror der innovationslosen Sorte bietet „Anacondas“,der zwar eine gelungene Regenwaldatmosphäre einfangen kann,mit seinen CGI-Effekten aber seiner Zeit weit hinterher hinkt.

Im Regenwald von Borneo sucht eine Gruppe von Wissenschaftlern mit der Hilfe eines kriegserfahrenen Kapitäns die Blut-Orchidee,der man eine lebensverlängernde Wirkung nachsagt.Doch das abenteuerliche Unterfangen birgt Gefahren,denn nicht nur Riesenanakondas dezimieren die Abenteurer,sondern auch ein Querschläger innerhalb der Gruppe handelt unberechenbar…

Klare Sache,die Story ist äußerst dürftig und vollgepackt mit Klischeecharakteren,wie sie nur in einem B-Movie dieser Art vorkommen dürfen.Das stört aber nicht weiter,sofern nicht belanglose Dialoge den ansonsten ordentlichen Fluss unterbrechen,denn Langeweile stellt sich tatsächlich nicht ein.Wenn nicht gerade die Schlangen angreifen(was erst recht spät geschieht)hat man es mit Krokodilen oder Blutegeln zu tun und auch eine optisch sehr ansprechende Actionszene,in der man mit einem Boot einen Wasserfall hinuntersürzt,halten den Zuschauer bei Laune,denn mit all zu großen Erwartungen wird wohl niemand an einen Streifen dieser Art herangehen.

Auf großes Blutvergießen sollte man hier besser nicht hoffen,denn trotz der vielen Zähne der Schlangen(!)werden die Opfer nur in schnellen Schnitten aus dem Bild gezerrt.Immerhin überleben vier der Truppe,womit der Bodycount auch nicht sonderlich hoch ist.
Aber für anspruchslose Unterhaltung ist dieser Tierhorrorstreifen ganz gut zu gebrauchen.
5 von 10 Punkten

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