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Jordan Roberts Drama liefert eine wunderbare Mischung aus Humor und Tragik mit einer leichtfüßigen Grundstimmung und einem nachdenklich stimmenden Finale.

Vier Generationen umfasst die Familie Lair,doch die Familie ist zerrüttet.Als Urgroßvater Henry stirbt,hinterlässt er den drei übrigen einen letzten Wunsch:Sie sollen sich gemeinsam auf eine Reise begeben,auf der die Familie wieder zusammenfindet und ein düsteres Geheimnis gelüftet werden soll.

Höchst unterhaltsam wird uns dieses Familiendrama präsentiert und überzeugt schnell durch seine unbeschwerte Art.
Im Mittelpunkt stehen drei absolut überzeugende Darsteller:Michael Caine,der umwerfend agiert und leider viel zu kurz zu sehen ist.Christopher Walken als Großvater Turner,der 30 Jahre lang verschwunden war und dessen innere Zerrissenheit und Introvertiertheit er glaubhaft verkörpert und Josh Lucas,der als Vater eines etwa 7jährigen Sohnes zwar nicht an das Niveau seiner Kollegen herankommt,aber dennoch überzeugen kann.
Nicht zu verachten ist auch die Leistung des Jungen,gespielt von Jonah Bobo,der zumindest mit einigen pfiffigen Gesichtsausdrücken nie nervt sondern erheitert.

Die Tragik der Story ist vielleicht manchmal etwas oberflächlich gehalten und bekommt erst gegen Ende etwas mehr Tiefe,dennoch wird sie nie vernachlässigt,auch wenn der erfrischende Humor zuweilen darüber hinweg täuscht.
Ich muß gestehen,dass ich einige male herzhaft lachen konnte,vor allem als die Asche des Hundes ins Spiel kommt(„Macht nichts,wir haben den Hund auch schon druntergemischt…“)
Herrliche Situationskomik und erfrischender Wortwitz,der nie plump daherkommt,sind ein großes Plus des Streifens.

Etwas ernster wird es im letzten Drittel des Streifens,welches nachdenklich stimmt,einen aber nicht vollkommen runterzieht,wie es viele andere Genreverwandte gerne tun.
Es bleibt leicht konsumierbar und durchweg unterhaltsam,ein liebevoller kleiner Film,gewissermaßen für die ganze Familie
8 von 10 Punkten

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