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Die 18 jährige Katherine Miles wird während eines Bootsausflugs mit ihren Eltern, im Amazonasgebiet von Kannibalen entführt, ihre Eltern sterben bei dem Ueberfall. Die Eingeborenen gehören zum Stamm der Guarmas und sie verschleppen die blonde, junge Frau tief in den Busch in ihr Dorf. Dort sorgt die Anwesenheit der weissen Frau bald für Unruhe, melden doch mehrere der Männer ihr Interesse an dem hübschen Mädchen an.
"Amazonia" Ist ein klassischer, kleiner Nachzügler der Kannibalenfilmwelle, dem unverschämterweise gleich der Titel "Cannibal Holocaust 2 " verpasst wurde, wohl in der Hoffnung von dessen Berühmtheit profitieren zu können. Nun, dieser Film hier, kann absolut nicht mit Deodato's Kannibalen-Klassiker verglichen werden, dazu ist er viel zu langweilig und nicht annähernd so hart und brutal. Natürlich werden auch hier Leute gefoltert und gefressen, aber alles ist zwei bis drei Nummern weniger schockierend, die Effekte gehen einigermassen in Ordnung. Die Story bietet insofern etwas Neues, das sich zwischen der entführten Katherine und einem jungen Kannibalen-Mann eine Romanze entwickelt, sie hat aber auch unübersehbare Längen, was den Film auch nicht gerade spannender werden lässt.
Relativ harmloser, dabei langweiliger Kannibalenfilm, den sich Fans des Genres sicher ansehen, den man aber nicht unbedingt gesehen haben muss, denn was man verpasst, ist wahrlich nicht der Rede wert.

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