Review

Meine 1. Filmkritik hier bei der OFDB ;o)

Da ich immer auf der Suche nach dem ultimativen Sicko bin, kam ich an August Underground's Mordum natürlich nicht vorbei. Ich hatte sehr große Erwartungen...was ich nicht alles gelesen hab über den Film, wie grausam und krank er doch sein soll usw.
Normalerweise fall ich auf aufs Cover gedruckte Zitate und Schlagwörter nicht rein (die trafen bisher nur bei "Seom - Die Insel" zu), aber die Warnung vom Rue Morgue Magazin hat mich doch noch ein wenig neugieriger gemacht. Zitat: "WARNING! It's genuine snuff. I don't recommend you watch this film. I fuckin' dare you!" Woanders habe ich gelesen, daß einen die letzten 8 Minuten den Rest des Lebens verfolgen werden. Wie gesagt, meine Erwartungen waren sehr hoch, aber wurden bei weitem nicht erfüllt.
Naja, nun zum Film....

(ENTHÄLT EIN PAAR SPOILER!)

Es geht um ein paar Freaks, die in Häuser einbrechen und Leute foltern, quälen, misbrauchen und auch töten. Mehr nicht.
Der Film wurde angeblich digital aufgenommen und anschließend bearbeitet, um dem Film einen realistischen Touch zu geben. Ich finde, am Bild hätten die Jungs nicht so viel pfuschen sollen, denn es ist grottenschlecht, man erkennt oft gar nichts. Da das ganze aus der Sicht des Zuschauers gefilmt wurde, sind die Schnitte und Kamerabewegungen extrem hektisch. Soll wohl krasser rüberkommen, wenn man "dabei" ist. Was mir ziemlich auf den Keks gegangen ist, war dieses permanente "fuck", man hört die Darsteller fast nur brüllen, schreien und die ganze Zeit nur "fuck", "fucking" etc. sagen, das nervt wirklich. Ich hatte das Gefühl, daß dieser "krasse Slang" angsteinflößend und psycho wirken soll, aber das ging mächtig in die Hose. Es gibt gar nicht mal so viele Gore und Splatter Szenen, wie man evtl. glaubt. Eine Szene, die ein wenig weh tat beim zuschauen, war die, wo ein Mann gezwungen wird, sich den Penis mit einer Schere abzuschneiden, das war gar nicht mal schlecht gemacht. Die letzte Szene, die einen angeblich nicht mehr loslassen wird, ist die, wo dem Opfer (einer Frau) die Kehle durchgeschnitten wird. Sie hängt kopfüber und blutet so langsam aus. Ist mir aber irgendwie nicht unter die Haut gegangen! Was schon recht eklig war, sind die Szenen, wo zwei Mädels von einer Dritten gequält werden. Die zwei sitzen auf dem Boden und die Dritte steht über den beiden, hält die anderen zwei an den Haaren fest und kotzt ihnen voll ins Gesicht, würgt immer wieder, verreibt das ganze dann auch noch auf deren Gesichtern und steckt den anderen auch noch die Finger in den Mund, damit die auch noch kotzen. Die Braut scheint wohl voll auf sowas abzufahren, denn man sieht ihr an, wieviel Spaß sie dabei hat. Den Jungs, die daneben stehen und die Show genießen, scheint die Kotzerei auch zu gefallen, denn einer von denen fängt an, sich dabei einen runterzuholen. Naja, jedem seinen Fetisch. Bei der Kotzerei sind die Kerle die ganze Zeit nur laut am lachen, während die besudelten Mädels heulen...die Lacherei ist extrem nervig und ich denke, wenn sie die Schnauze gehalten hätten, wäre das ganze noch ein wenig kranker rübergekommen.
In einer anderen Szene wird eine Frau "ausgeräumt", die Gedärme werden ihr aus dem Bauch gezogen und später f**kt der kranke Kerl das Loch im Bauch...schon etwas strange.

Als der Film vorbei war, habe ich überlegt, was denn nun soooo dermaßen übel an ihm sein soll......ich komm nicht drauf. Vielleicht muß ich ihn mir nochmal angucken, keine Ahnung.

Ach ja, am Ende des Film dachte ich, daß da noch irgendwas während/nach dem Abspann kommen muß und diesmal wurde ich nicht enttäuscht, es kam tatsächlich noch etwas ;o) Man sieht eine Katze, die am Kopf einer toten Maus nagt (die Bildqualität ist hier viel besser als beim eigentlichen Film), bis der Kopf ab ist. Dann zoomt die Kamera auf den Kopf des Mäuschens und man sieht einen (menschlichen) Finger, der damit rumspielt und den Kopf Richtung Kamera hält. Eklig, aber nicht schockierend.

Ich geb dem Film ausnahmsweise Mal 2 Punkte, weil 2-3 ziemlich sicke Szenen enthalten sind.

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