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Dieser Nachfolger zu AUGUST UNDERGROUND wurde von fast dem gleichen Team inszeniert, lässt aber dessen nachhaltige Wirkung auf den Betrachter vermissen. Hysterisches Geschrei und viel Fäkaliensprache können eben nicht die kleinen Kniffe des Vorgängers ersetzen, der noch echte Betroffenheit auslöste. Zu dunkel, verworren und ziellos ist diesmal das Rumfilmen der Psychos und eine gewisse Abnutzung der Thematik ist auch bereits deutlich zu vermerken. Nur bei der vordergründigen Blutrünstigkeit und dem Ekeleffekt an sich konnte man sogar noch eine Steigerung erzwingen, denn was in diesem Werk mit Erbrochenem so alles angestellt wird, ist schon mehr als heftig. Immerhin ist MORDUM nicht gar so blöd und ätzend geworden wie der inhaltlich ähnliche deutsche Beitrag PSYCHO JACK. 4 von 10.
8
Ich als alter Sicko dachte ja nun, dass ich schon so einiges gesehen habe, aber was ich da ertragen musste war schon nahe an der Grenze des ertragbaren... 3 total durchgedrehte Freunde 2x männlich 1x weiblich, filmen sich wie sie Leute demütigen, quälen und ermorden. Achja und Sex mit den Leichen haben... Da wird den Opfern ins Gesicht gekotzt, ein Mann muss sich den Pimmel selbst abschneiden und der Stumpf wird dann noch dem weiblichen Opfer vaginal eingeführt. Bei einer anderen wird der Bauch ausgeräumt um dann in die Bauchhöhle zu ficken... Das ganze ist mit einer Handcamera gedreht und ist deshalb oft sehr verwackelt, was aber das Snuffimage noch weiter antreibt. Wenn den ein deutscher Richter zu sehen bekommt...na prost Mahlzeit... Aufgrund der recht gut umgesetzten Goreeffekte und der überzeugenden Darstellung von Tätern und Opfern gebe ich dem Schmutzfilm 8/10 Punkten. Aber zeigen werde ich den definitiv niemanden.