Review

Es war einmal ein unbegabter Regisseur (mit Kultwert) und ein windiger Produzent von Billigprodukten. Diese zwei schlossen sich also zusammen und erschufen - wie soll es anders sein - kein Meisterwerk des Science-fiction-Horrors!

Thema: Durch eine undefiniert glibberige Substanz werden die heimischen auf einer Insel zu riesigen Killerbestien.

Im Zuge der Tierhorror-Welle der 70er Jahre hebt sich dieses Werk nur dadurch ab, dass mit billigster Tricktechnik und viel Blutgesudel gearbeitet wurden. Spannungsaufbau gleich null - Location war der Wald hinterm Studio und die hölzernen Darsteller geben dem Film den Rest. Getadelt werden muss auch, dass sich das Machwerk selbst ernst nimmt, jedoch im Hinblick auf Monsterhühner, -ratten, - wespen und -würmern in jeder Szene vor Lächerlichkeit strotzt. Eine aufgesetzte Ökobotschaft darf dann noch gegen Ende aus dem off ertönen - und dadurch wissen wir, dass demnächst die Menschheit gegen übergroße Kühe in den Krieg ziehen muß.

Eine wirkliche Verachtung sollte aber spätestens dann einsetzen, wenn im Zuge des Italo-Tier-Snuffs auch in diesem Filmchen ein paar Ratten das Zeitliche segnen müssen. Kleine Sprengsätze trenne einzelne Gliedmaßen ab, halbe Köpfe werden weggerissen oder man ertränkt sie in einem Miniaturbecken. Muß das den wirklich sein?

Fazit: Strunzdumme "Unterhaltung" mit hohem Trashfaktor und "mörderischen" Effekten. Gibt demzufolge auch nur eine von zehn Gehirnzellen des Drehbuchautors als Bewertung.

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