Review

"Dave" hätte genug Stoff für eine herrliche Satire haben können. Die Macher gingen allerdings einen anderen Weg und machten eine ziemlich seichte Komödie draus. Was weiter nicht schlimm wäre, auch seichte Komödien können durchaus gut sein - aber dafür fehlt "Dave" einfach der Witz.
Dabei ist er anfangs sogar noch sehr witzig, danach flaut´s aber schnell ab. In der gesamten zweiten Hälfte des Films kommt allerdings kaum noch ein Gag, stattdessen "regiert" der pure Kitsch. Jetzt mag auch Kitsch zwar nichts ungewöhnliches für lockere Komödien sein, was einem aber hier speziell in der letzten halben Stunde aufgetischt wird, ist schon extrem schmalzig und mit höchst naiver "Weltverbesserungs-Moral". Da renkt sich schon alles arg leicht wieder zum Guten ein, und alle Bösen werden natürlich auch noch schnell bestraft. Das ist alles einfach zu billig und vorhersehbar, ebenso wie die recht überflüssige (aber eben leider nicht vermeidbare) Romanze zwischen Dave und der First Lady. Tja, wenn das Leben halt in Wirklichkeit auch so einfach wäre...

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