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Der Film erzählt die Geschichte der jungen Amerikanerin Caroll Buchheim, die von New York nach München reist um ihren seit vier Monaten vermissten Bruder zu suchen. Da die amerikanische Botschaft und die Polizei nicht helfen können, versucht sie durch eigene Recherchen etwas herauszufinden. Dabei lernt sie den zynischen Modefotographen Raoul (Roger Fritz) kennen und lieben. Dieser stand bis zuletzt im Kontakt zu Carolls Bruder, gesteht ihr jedoch immer nur Halbwahrheiten über sein Verschwinden. Ist er an seinem Tod beteiligt oder gar sein Mörder ?
Eckhart Schmidts erster Langfilm spielt in München und Umgebung in den Swinging Sixties. Die Handlung nimmt im Verlauf des Films an Oberflächlichkeit zu und verflacht zunehmend. Denoch ist der Film ein typisches Zeitdokument der zweiten Jahrzenthälfte der 60er Jahre. Mode, Musik, Atomsphäre der bunten Zeit bieten dem Zuschauer heute einen Einblick in die Aufbruchstimmung der späten 60er Jahre und machen den Film sehenswert.
In einer Szene (Oktoberfestumzug)  wird der damalige SPD Oberbürgermeister Jochen Vogel (Kanzlerkandidat 1983) von einer Schauspielerin kurz begrüßt. 

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