Review

Dieser Mysteryschocker hat seine starken Momente,kann aber leider nicht vollends überzeugen und verwirrt den Zuschauer zu sehr.

Vor 18 Jahren erschoss ein Kind einen der Mörder seiner Eltern,es geschah am 11.Januar.
Heute ist Sara eine junge Dame,die immer noch unter den Ereignissen der Vergangenheit leidet,bis es zu mysteriösen Mordfällen kommt,bei denen die Zahl 11 immer wieder auftaucht.
Langsam begreift sie die Zusammenhänge,doch da ist es schon fast zu spät…

Mystery aus Kanada,warum nicht.
Die ersten 7 Minuten sind dabei allerdings die besten und spannendsten,danach geht dem Streifen bereits das Tempo verloren.Zwar können einige Spannungsmomente überzeugen,doch insgesamt bleibt der Streifen recht ruhig.
Paranormale Erscheinungen und Hinweise auf eine bevorstehende Apokalypse wirken dabei oft recht konfus und zusammengestückelt.
Gut gemacht hingegen ist die Tatsache,dass die Toten erst kurz nach ihrem Ableben registrieren,dass sie tot sind:Nicht neu,aber überzeugend umgesetzt.

Hauptdarstellerin Laura Mennell spielt sehr gut,sie wirkt die ganze Zeit latent verrückt und ist dabei trotzdem irgendwie niedlich anzuschauen – eine interessante Kombination.
Aber auch die übrigen Darsteller fallen zumindest nicht negativ auf.
Kamera und Schnitt arbeiten solide und können bisweilen eine intensive Atmosphäre vermitteln(Bibliothek).
Das Ende kann den Zuschauer allerdings nicht recht zufrieden stellen und nach dem vorangegangenen Wirrwarr auch nicht überzeugen.
Sehenswert ist dieser Streifen für Mysteryfreunde aber allemal.
6 von 10 Punkten

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