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Adam Bernstein liefert im Grunde ausschließlich TV-Produktionen ab - doch wieso? "Bad Apple" ist zwar ebenfalls für das Fernsehen konzipiert, zeigt jedoch deutlich das Potential Bernsteins für einen abendfüllenden richtigen Kinofilm.

Die FBI-Agenten Tozzi (Chris Noth) und Gibbons (Colm Meaney) wollen mitten im Big Apple ein paar miese Kredithaie einbuchten. Zu diesem Zweck lässt sich Tozzi von einem Kleinkriminellen in die besagten Kreise einschleusen.
Nun muss er sich mit dem gefährlichen 'Bells' (Robert Patrick) und Buddha Stanzione (Elliott Gould) und seinen Leuten rumschlagen, auf seine und die Haut seiner Freunde und Kollegen aufpassen und nach einer Möglichkeit suchen, die Gangster festzusetzen. Dieser Aufgabe nicht gerade zuträglich ist das Buhlen mit Bells um die gleiche Frau und das Auffliegen seiner Deckung - ein verstricktes Szenario um Leben, Geld und Liebe mit vielen verschiedenen lustigen Charakteren und Dialogen beginnt...

"Bad Apple" ist kurzweilig, spaßig und die Hauptpersonen haben nette Spleens und Probleme. Auch wenn das ein oder andere hätte durchaus etwas rasanter oder noch lustiger sein können, bleibt "Bad Apple" eine gute Gangsterkomödie, die zwar noch längst nicht in der "Bube, Dame, König, grAs"-Liga spielt, aber deutlich in die richtige Richtung geht.

Hoffentlich kommt in Zukunft mehr derartiges von Bernstein und vor allem auch mal auf der großen Leinwand - oder will er ewig nur in der TV-Ecke verweilen? Schade wär's, den Fans von Gangsterkomödien sollten hier auf jeden Fall mal einen Blick riskieren! (7/10)

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