Review

Corpses
(Adrena-Film/Atomik-Films/ MC-One)

Da Zombies momentan wieder Hochkonjunktur haben , und viele dieser neueren Filme sogar wirklich gut waren, erstaunte es mich doch ein wenig, als ich mit Corpses eine dieser Direct-to-Video Ergebnisse in den Händen hielt. Mit nicht so wirklich großen Erwartungen ging ich diesen Film an, und siehe da, nach dem sechsten Bier entwickelte sich wirkliche Partystimmung im heimischen Wohnzimmer. Gleich vorweg, die Story ist nicht besonders toll, die Schauspieler nicht wirklich ausgebildet oder begnadet (aber hochmotiviert!!!), aber der Film rockt trotzdem an vielen Stellen. Es wurde einiges bei Re-Animator geklaut, aus dem Arzt wurde ein insolventer Bestattungsunternehmer mit einer geldgeilen Ex-Frau, die sich den naiv-guten Vorstadt-Cop Winston geangelt hat. Dieser wird von Jeff Fahey (ist a) sehr alt geworden und hat b) schon bessere Tage gesehen, z.B. in Silverado oder Wyatt Earp), der sich nicht nur gegen seine pubertäre Tochter, sondern später auch gegen reanimierte Wiedergänger erwehren muss. Diese sind nett herausgeputzt, bieten den nötigen Gore-Gehalt, um zu unterhalten, und können, eine erst kürzlich aufgekommene Modeerscheinung, auch rennen. Es kommt, wie es kommen muss, und wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne, in diesem Fall auch Gliedmaßen, Köpfe, etc.
Es handelt sich hier um die uncut-Version, welche als Extras noch Behind The Scenes beinhaltet, wo u.a. Regisseur Rolfe Kanefsky interviewt wird, zudem gibt es Fotos und Trailer. Die Tonspur ist recht klar, allerdings bietet sie keinen wirklichen 5.1 sondern nur einen 2-Kanal-Ton Upmix. Die Synchro geht okay, und das Bild erzielt einen guten Wert.
So sei diese DVD all denen zu empfehlen, die gerne mal mit guten Freunden bei einigen Getränken und Chips einen unterhaltsamen Splatterfilm genießen wollen.

C. Funke

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