Die Krähe wurde in den vergangenen Filmjahrzehnten zu einem gern verwendeten Symbol.
Während sie bei E.A.Poe-Streifen eine entscheidende Rolle einnahm,verkam sie in „The Crow“zu einem lebenserhaltenden Wegbegleiter,bis sie letztlich bei diesem Streifen als Synonym für das Böse endet.
Sie pickt nämlich Jennifer während ihrer Alpträume die Innereien raus und weist so auf eine geheimnisvolle Krankheit hin,die bereits ihre halbe Familie dahingerafft hat.
Nur Großmutter Mary Ellen blieb bislang verschont.Als auch Jennifer die ersten Anzeichen der Krankheit an sich feststellt,kann ihr nur noch der mysteriöse Bestatter Bardevil helfen.
Seichte Kost aus Argentinien,die sich an alle Konventionen des lahm inszenierten Horrorstreifens hält und zu keinem Zeitpunkt für eine Überraschung gut ist.
Alles wirkt wie eine extrem gedehnte Episode aus „Geschichten aus der Gruft“-inklusive dem vorhersehbar bösen Schluss.
Der lahmarschige und spannungslose Ablauf lässt zu keiner Zeit atmosphärische Momente zu und Hauptdarstellerin Gina Philips steuert ihren Teil dazu bei,daß man mit der Geschichte nie so recht warm werden kann.
Handwerklich gibt es eigentlich nicht viel auszusetzen und der Score ist sogar recht gelungen.
Doch das von Klischees nur so triefende Filmchen(„Man kann seinem Schicksal nicht entfliehen“)bietet einfach zu wenig,um damit einen vergnüglichen Abend zu haben.
4 von 10 Punkten