Review

Leslie Nielsen auf geheimer und chaotischer Mission auf dem Mond.

Story:
Aufregung in Washington: Angeblich ist der Präsident auf der geheimen Mondstation Vegan gefangen und auf der Erde durch einen Klon ersetzt worden. Der Geheimdienst zögert nicht lange und schickt seinen besten Mann, Richard "Dick" Dix (Leslie Nielsen), um den Fall zu lösen. Dummerweise bringt Dix aber den Klon ins Weiße Haus zurück. Jetzt muss er sich beeilen, den echten Präsidenten zu finden, denn die Aliens sind drauf und dran, eine Invasion zu starten...

Leslie Nielsen spielt mal wieder einen Agenten, so trottelig und dämlich wie nur er es kann. An die seine "Die Nackte Kanone"-Klassiker kommt der Film aber dennoch nicht ganz ran, dafür fehlt es einfach an ein paar innovativen Gags. Die meisten sind - so schwachsinnig sie auch sein mögen - zwar sehr unterhaltsam, man hat aber immer das Gefühl, alles mehr oder weniger schon mal woanders gesehen zu haben, manchmal auch besser.

Zudem haben sich auch einige echte Rohrkrepierer eingeschlichen, die absolut nicht witzig sind und dem Film nur schaden. Ebenfalls zu bemängeln sind ein paar Längen im letzten drittel, die den Streifen unnötig in die Länge ziehen und die Story nicht vorantreiben, bevor es dann zum Schluss gagtechnisch noch mal richtig kracht.

Zwei Kurzauftritte hat Verona "Da werden Sie geholfen" Feldbusch, die aber genauso schnell vorbei sind wie sie unverhofft gekommen sind. Neben Leslie Nielsen kann vor allem noch Peter Egan als fießer Bösewicht überzeugen, den Dix mehr als nur einmal aufs Korn nimmt.

Fazit: Ein routinierter Leslie Nielsen-Film, der zwar nicht ganz an seine Karrierehighlights rankommt, aber definitv für 85 Minuten meist kurzweilige Unterhaltung bietet, vorausgesetzt, man schaltet sein Hirn vorher aus und vergisst sämtliche Anspruche, die man vielleicht vorher gestellt hat.

8 von 10 Punkten

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